Wasserfall von Gocta

771 Meter feier Fall – der Wasserfall von Gocta im Norden Perus gilt als einer der höchsten Wasserfälle der Welt.

Ein Besuch lohnt sich aber nicht nur wegen der imposant herabstürzenden Wassermassen, denn allein die rund zweistündige Wanderung dorthin ist schon die Reise wert. Diese führt euch durch unberührte Natur und bietet euch so immer wieder einen einmaligen Einblick in die faszinierende Flora und Fauna dieses Landes. Beliebt ist die Wanderung insbesondere wegen der zahlreichen Vogel- und Affenarten. Außerdem leben in dieser Region einige vom Aussterben bedrohte Tiere.

Laguna-69-bei-Huaraz-in-Anden

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Um den Wasserfall von Gocta ranken sich einige Mythen. Angeblich wird er von einer Sirene mit einer Schlange als Leibwächterin bewacht, damit sich niemand dem Wasserfall nähert. Ein Bauer, der sich über die Warnungen hinweggesetzt hat, ist verschwunden und nie wieder aufgetaucht. Die Einwohner von Gocta zeigen euch bei diesen Erzählungen einen Felsen, der einsam aus der Masse der übrigen Felsen herausragt. Das sei der Bauer, den die Sirene verzaubert habe. Er ist seitdem dazu verdammt, sich den Wassermassen entgegenzustellen. Und das ist einiges, denn pro Sekunden stürzen bei diesem Naturschauspiel mehrere Millionen Liter Wasser die Felsen hinab.

Wenn ihr während der Regenzeit nach Peru reist, könnt ihr sogar einen noch höheren Wasserfall bestaunen: den Yumbilla. Er befindet sich einige Kilometer weiter nördlich und misst stolze 900 Meter.

Mit ihren beeindruckenden Höhen reihen sich die beiden Wasserfälle ein in die Top Ten der Wasserfälle weltweit. Zu diesen zählen unter anderem der Salto Angel in Venezuela (972 Meter) und die Tugela Falls in Südafrika (948 Meter).

Eindrücke von meiner Perurundreise:



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