Titicacasee

Der Titicacasee (Lago Titicaca) hat eine Größe von rund 8.300 Quadratmetern und ist damit der zweitgrößte Sees Südamerikas. Nur der Maracaibo-See im Nordwesten von Venezuela übertrifft ihn mit einer Größe von 13.500 Quadratkilometern.

Titicacasee-Uru-Volk-auf-schwimmenden-Inseln

Titicacasee-Uru-Volk-auf-schwimmenden-Inseln


Der See bildet die natürliche Grenze zwischen Peru und Bolivien und verfügt über einige sehr schöne Inseln. Dazu zählt die Isla Suasi. Ihr könnt auf der Insel Suasi im Hotel übernachten, am nächsten Morgen eine Wanderung unternehmen und anschließend mit Kanus und Kajaks um die Insel fahren.

Auch die idyllische Insel Amantaní könnt ihr besuchen. Diese steht unter anderem bei der World Insight Erlebnisreisen GmbH auf dem Programm. Dieser Kölner Reiseveranstalter bietet euch dort eine Übernachtung bei Indígenas an, die dort in ihren bunten Trachten leben.

Die Insel Taquile ist ebenfalls ein reizvolles Ziel für Touristen, denn dort könnt ihr in die ursprüngliche Lebensweise der Quechua-Indios eintauchen. Auch sie tragen noch heute stolz ihre typischen farbenprächtigen Trachten und orientieren sich an traditionellen Riten ihrer Vorfahren.

Auf schwimmenden Schilfhütten auf dem Titicacasee leben noch heute die Uros-Indios. Eine Bootsfahrt dorthin sowie einen Besuch der Insel Taquile hat der Reiseveranstalter Akzente Reisen GmbH aus Wunsiedel in einem seiner Reisebausteine kombiniert.

Wobei man einschränkend sagen muss, dass die Touristen wohl einer der Gründe sind, warum die Uros dort noch so leben. Wenn ihr euren Trip zu den Inseln auf dem Titicacasee nicht im Schlepptau einer Touristengruppe machen möchtet, könnt ihr euch vor Ort selbst ein Boot mieten und die Inseln auf eigene Faust besuchen. Es gibt ständig Boote, die am Hafen auf interessierte Touristen warten, die sie für ihre Erkundungstouren nutzen möchten.

Eine weitere Insel im Titicacasee ist die Isla del Sol, die Sonneninsel. Auf dieser soll laut einer Legende der erste Inka geboren worden sein.

Die Inseln auf dem See bieten zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten, aber ihr könnt die Nacht auch auf dem Festland verbringen. Eine Unterkunft für Urlauber mit besonderen Ansprüchen ist sicherlich die Titilaka Lodge, direkt am Ufer des Sees mit zwei Privatstränden. Hier haben die Architekten eindrucksvoll gezeigt, dass sich mit den Baustoffen, die vor Ort verfügbar sind, moderne Wohnträume verwirklichen lassen. Auch unter ökologischen Gesichtspunkten ist die Titilaka Lodge etwas Besonderes, denn ihren Strom gewinnt sie aus Wasserkraft und für die Heizung nutzen die Betreiber die regionalen Gasquellen. Die Gäste können sich vor Ort soziale Projekte für die indogenen Bewohner anschauen, an denen das Hotel beteiligt ist.

Viele Urlauber nutzen die Möglichkeit, vom Titicacasee aus ein- oder mehrtägige Touren nach Bolivien zu unternehmen, um sich dort zum Beispiel das kleine Örtchen Copacabana anzuschauen. In diesem Wallfahrtsort könnt ihr die schwarze Madonna besichtigen, das Nationalheiligtum von Bolivien.

 

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