Paracas-Nationalreservat

Zu dem rund 335.000 Hektar großen Paracas-Nationalreservat gehören die Paracas-Halbinsel und die Islas Ballestas.

Traumhafte Buchen, ausgedehnte Sandstrände und imposante Klippen sowie idyllische Fischerdörfer gehören auf der Halbinsel zu den beliebtesten Fotomotiven. Bis August 2007 war auch die Kathedrale von Paracas ein Pflichtmotiv, doch bei einem Erdbeben stürzte die Felsformation ein.

Machu-Pichu


Machu-Pichu


Interessant ist auch der Playa Roja. Den Namen roter Strand trägt dieser Abschnitt, weil das Gestein aufgrund des Eisenerzes rot ist.

Auf einer vorgelagerten Insel könnt ihr eine Zeichnung auf einem Felsen sehen. Diese Zeichnung, die El Candelabro genannt wird, was übersetzt der Kerzenhalter bedeutet, ähnelt den Nacza-Linien, stammt aber aus einer wesentlich späteren Epoche. Forscher vermuten, dass Seeleute sie als Orientierung genutzt haben.

Tausende Robben, Blaufußtölpel, Pinguine und Pelikane in freier Wildbahn könnt ihr beobachten, wenn ihr von Paracas aus eine Bootsfahrt zu den Ballestas-Inseln macht. Diese sind in rund einer halben Stunde zu erreichen. Die vielen Tiere haben sich dort angesiedelt, da diese Küstenregion reich an Fischen ist und daher vielen Tierarten ideale Lebensumstände bietet.

Betreten dürft ihr die Insel allerdings nicht, da der Schutz der zahlreichen Tierpopulationen an erster Stelle steht. Allein über 200 verschiedene Vogelarten wie der peruanische Pelikan und der Humboldtpinguin leben rund um die Ballestas-Inseln. Mit etwas Glück könnt ihr bei eurer Fahrt auch Delfine beobachten.

Auch die einladenden Strände sowie die imposanten Felsformationen, an denen ihr auf dieser Bootstour vorbeikommt, sind schon eine Reise wert.

Denkt an wetterfeste Kleidung und Sonnencreme für euren Bootstrip, da die Boote in der Regel keine Kabinen haben, die ihr bei Bedarf als Rückzugsort nutzen könntet.

 
Schöne Fotos von meiner Peru-Rundreise:



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