Manú-Nationalpark

Der Schutz von Umwelt und Natur hat auch in Peru in den vergangenen Jahren einen immer höheren Stellenwert eingenommen. Mittlerweile gibt es 12 Nationalparks, 15 Naturreservate sowie rund 40 weitere Schutzgebiete mit unterschiedlichen Schwerpunkten (Landschaft, Waldfauna, indigene Völker etc.).

Amazonas-in-Iquitos

Amazonas-in-Iquitos


Der Manú-Nationalpark, der seit 1987 zum Weltnaturerbe der UNESCO zählt und sowohl tropische Wälder des Tieflands als auch Lebensräume in den Bergregionen der Anden umfasst, ist eines der bedeutendsten Schutzgebiete Perus. Er umfasst eine Fläche von über 18.000 Quadratkilometern.

Der Parque Nacional del Manú, wie der Park in spanischer Sprache heißt, liegt im Amazonasgebiet im Südosten Perus in den Regionen Madre de Dios und Cusco. Der Manú-Nationalpark wurde 1973 als solcher ausgewiesen und ist damit der drittälteste Park des Landes.

Rund 80 Prozent der Fläche dürfen nicht von Besuchern oder Touristen betreten werden. In diesem Bereich leben einige kleinere Indianerstämme, die für sich bleiben möchten, in ihrer ursprünglichen Umgebung. Um diese streng geschützte Zone herum verläuft ein Bereich, der ausschließlich von Forschern betreten werden darf, die eine besondere Erlaubnis dafür beantragen müssen. In den verbleibenden rund fünf Prozent der Fläche siedeln zumeist Indios.

Da der Nationalpark bereits vor über 35 Jahren als Schutzzone ausgewiesen worden ist, werden immer wieder Tiere und Pflanzen entdeckt, die bis dato unbekannt waren. Auch heute noch gehen die Forscher davon aus, dass auf den über 18.000 Quadratkilometern Fläche zahlreiche Lebewesen existieren, die der Wissenschaft noch unbekannt sind.

Bekannt ist mittlerweile, dass im Manú-Nationalpark rund 550 Vogelarten, über 200 Säugetiere und über 100 Arten Fledermäuse leben. Auch Tiere, die vom Aussterben bedroht sind, wie beispielsweise der Schwarze Kaiman und die Riesenotter, leben im Manú-Nationalpark in ausreichender Population.

Wunderschöne Fotos von meiner Reise durch Peru:



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