Huaraz

Bei Bergsteigern sehr beliebt sind der Ort Huaraz auf rund 3000 Metern Höhe und die umliegende Region Ancash in den peruanischen Anden.

Von dort starten viele Touren in die Cordillera Blanca. Diese 180 Kilometer lange Gebirgskette verfügt über mehr als 50 Berge, die eine Höhe von mindestens 5700 Meter haben, und ist damit die höchste Gebirgskette von ganz Amerika. Auch der höchste Berg Perus, der Huascarán mit einer Höhe von 6768 Metern, liegt in der Cordillera Blanca.

Cordillera-Blanca-bei-Huaraz

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Wer mehr Wert auf Schönheit statt auf Höhe legt, sollte eine Tour auf den Alpamayo machen. Er misst eine Höhe von 5947 Metern und liegt weiter nördlich als der wesentlich bekanntere Huascarán.

1975 erklärte die Regierung Perus einen großen Teil der Gebirgskette zum Huascarán-Nationalpark und stellte ihn komplett unter Schutz. Der Park ist neben Machu Picchu eines der beliebtesten Reiseziele von Peru-Urlaubern.

Huaraz ist darüber hinaus Ausgangspunkt für eine Wanderung zu der Lagune 69 auf 4600 Metern. Aber auch weiter unten findet ihr sehr schöne und bekannte Lagunen. Über Schotterpisten gelangt ihr darüber hinaus zu einigen Bergdörfern.

Wer nach Huaraz kommt, sollte den Ort nicht nur als Zwischenstation sehen, denn auch er hat einiges zu bieten. Das bunte Treiben auf dem Markt, auf dem Indio-Frauen in ihren farbenprächtigen Trachten kaufen und verkaufen, ist immer wieder einen Besuch wert. Außerdem bietet sich der Ort zum Akklimatisieren an, wenn ihr in die Berge wandern möchtet.

Im Zentrum von Huaraz stoßt ihr auf ungewöhnlich moderne Gebäude. Die Ursache dafür ist das Erdbeben im Mai 1970, bei dem nicht nur rund 10.000 Menschen starben, sondern das auch die Gebäude der Stadt schwer beschädigt wurden.

 

Wunderschöne Fotos von meiner Reise durch Peru:



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