Bergsteigen

Bei Bergsteigern sehr beliebt ist die Region Ancash rund um die Stadt Huaraz.

Wenn ihr dort bergsteigen möchtet, könnt ihr euch zur Reiseplanung sowie bei Notfällen an die peruanische Bergwacht („Unidad de Salvamento de Alta Montaña“, www.huaraz.info/usam/) unter der E-Mail usam@pnp.gob.pe oder ceopol_diravpol@hotmail.com sowie telefonisch unter +51 43 793333, +51 43 793327, +51 43 793291 (alle Huaraz) sowie unter +51 1 5754696, +51 1 5754698 und +51 1 5751555 melden.

Anden-Panorama-bei-Huaraz

Anden-Panorama-bei-Huaraz


Doch nicht nur in der Nähe von Huaraz gibt es Berge, die Bergsteiger reizt. Der höchste Berg Perus ist der Nevado Huascarán (6.768 m), gefolgt vom Yerupaja (6634 m), dem Coropuna (6425 m), dem Ampato (6310 m), dem Chachani (6075 m) und dem Volcán Misti (5822 m).

Wer zu schnell nach oben möchte, kann an der Höhenkrankheit (Soroche) erkranken. Davor ist keine Altersgruppe gefeit und Mate de Coca wirkt nicht vorbeugend, auch wenn dieses Gerücht weiterhin kursiert.

Die Krankheit kann ab einer Höhe von 2500 Metern bei einem zu schnellen Aufstieg auftreten. Meist treten die Symptome wie Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen und Luftnot erst rund 24 Stunden später auf.

Treten die Symptome trotz einer Pause oder einer Übernachtung immer noch auf? Dann klettert zu eurer eigenen Sicherheit besser wieder unter die Höhe von 2000 Metern.

Generell ist es sinnvoll, wenn ihr in Cusco, Arequito und allen weiteren Orten in dieser Höhe ankommt, den ersten Tag ruhig anzugehen und sehr viel zu trinken – Nichtalkoholisches, versteht sich. Soroje Pills, die ihr einige Tage vorher nehmen könnt, sollen die Sauerstoffaufnahme ins Blut verbessern. Vor der Höhenkrankheit schützen sie allerdings nicht.

Fit sein solltet ihr, wenn ihr in der Region Ancash bergsteigen oder mit dem Mountainbike bis zu 50 Kilometer downhill in den Dschungel Amazoniens fahren möchtet. Auch Fahrradfahren auf 5000 Metern Höhe ist schon ein unvergessliches Erlebnis.

Wasserfreunde, die nicht nur im Pazifik baden möchten, können auf der „Mutter Gottes“, dem Rio Madre de Dios raften. Außerdem bieten Reiseveranstalter Wildwasser-Touren unter anderem auf dem Rio Apurimac, dem Rio Cusco und dem Rio Urubamba sowie Raften durch den Tambopata-Dschungel an.

 

Imposante Geographie und Landschaftsfotos von Peru:



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